Ralingen und Trierweiler:

Hohe Förderung für Baumaßnahmen


Aber auch die Verbandsgemeinde Trier-Land ist hier mit im Boot, denn für die an beiden Standorten benachbarten Grundschulen werden Mensen geplant, die künftig von den Kitas mitgenutzt werden. 

Die Gesamtkosten für die Maßnahme in Trierweiler belaufen sich auf rund 8,1 Millionen Euro, die Arbeiten in Ralingen schlagen mit ca. 6,5 Millionen Euro zu Buche. In diesen Beiträgen sind die gemeinsamen Infrastrukturen wie Mensa, Küche und Nebenräume mitfinanziert. Diese werden per Vertrag anteilmäßig zwischen den Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde aufgeteilt.

Die Projektpartner freuen sich über die Zuwendungen aus dem EFRE-Fördercall. Unser Bild zeigt von links nach rechts: Jürgen Feltes, Leiter FB Bauen, Bürgermeister Michael Holstein, Ortsbürgermeister Alfred Wirtz, Ortsbürgermeister Dieter Müller und Projektleiter Sven Maier.
Die Projektpartner freuen sich über die Zuwendungen aus dem EFRE-Fördercall. Unser Bild zeigt von links nach rechts: Jürgen Feltes, Leiter FB Bauen, Bürgermeister Michael Holstein, Ortsbürgermeister Alfred Wirtz, Ortsbürgermeister Dieter Müller und Projektleiter Sven Maier.

Neben Eigenmitteln können sich die Projektpartner bei der Finanzierung über Fördermittel aus verschiedenen Töpfen freuen. Aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) fließen für die energetische Sanierung bis zu 1,17 Millionen Euro in die Ralinger Maßnahme, Trierweiler erhält etwa 1,5 Millionen Euro. Hinzu kommen Mittel aus dem Ganztagsförderungsgesetz sowie weitere Landes- und Kreismittel.

Anlässlich der Übergabe der EFRE-Förderbescheide begrüßte Bürgermeister Michael Holstein diese gemeinsamen Infrastrukturmaßnahmen, die ganz im Interesse der Kinder seien. U.a. sei auf diese Weise der Übergang von der Kita in die Schule erleichtert, da in der gemeinsamen Mensa bereits Berührungspunkte entstünden.

Trierweilers Ortsbürgermeister Dieter Müller hob die Synergieeffekte hervor. Da Küche und Mensa von beiden Einrichtungen genutzt würden, könnten dauerhaft Mittel in erheblichem Umfang eingespart werden.

Neben den wirtschaftlichen Vorteilen sieht Ortsbürgermeister Alfred Wirtz vor allem positive Effekte durch die enge Zusammenarbeit von Kita und Grundschule.

Zum zeitlichen Ablauf der parallellaufenden Projekte führt Projektleiter Sven Maier aus: „Alle politischen Beschlüsse sind gefasst, Sobald die Baugenehmigungen vorliegen, können die Interims-Kitas eingerichtet und bezogen werden. Wenn dann noch die Betriebserlaubnis vorliegt, können die Arbeiten in den Bestandsgebäuden starten.“