Funkübung der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Trier-Land


Ausgangspunkt der Übung war eine fiktive Unwetterlage, wie sie in den vergangenen Jahren immer wieder zu einzelnen Einsätzen in der Region geführt hat. In den jeweiligen Orten der teilnehmenden Feuerwehren wurden dazu unterschiedliche Einsatzszenarien simuliert, die von den Einheiten per Funk abgearbeitet werden mussten. Hierzu gehörten unter anderem überflutete Straßen, umgestürzte Bäume, Hangrutsche, Bäume auf Stromleitungen sowie Wasser in Gebäuden.

Ziel der Übung war es, die Funkkommunikation zwischen den örtlichen Einheiten, der FEZ und der Führungsstaffel zu festigen und zu optimieren. Gerade bei großflächigen Schadenslagen ist eine strukturierte und klare Kommunikation entscheidend, um Einsätze effizient koordinieren zu können.

Gerade der Weg eines gemeldeten Ereignisses insbesondere bei sogenannten Flächenlagen von der Leitstelle zur eingesetzten Feuerwehr ist interessant.

Während der Übung erhielt die FEZ die Einsätze durch eine Übungsleitstelle. Die FEZ hat dann die Einsätze zwecks Einteilung der Einheiten an die Wehrleitung und FüSt kommuniziert. Die Wehrleitung hat dann priorisiert und Einheiten zugeteilt. Von Führungsstaffel wurde dann die FEZ wiederum mit der Alarmierung der festgelegten Einheiten beauftragt. Alarmiert wurden dann die Einheiten vor Ort.

Diese meldeten wiederum ihre Lageeinschätzungen, Rückmeldungen und Maßnahmen per Funk zurück. Parallel dazu koordinierte die Führungsstaffel die Gesamtlage und behielt die Übersicht über die zahlreichen simulierten Einsatzstellen im Gebiet der Verbandsgemeinde.

„Die Übung zeigte eindrucksvoll, wie wichtig regelmäßiges Training der Kommunikationswege für den Einsatzfall ist. Nur wenn alle Beteiligten routiniert zusammenarbeiten, können Einsatzlagen – insbesondere bei Unwettern mit vielen parallelen Schadensstellen – schnell und effektiv bewältigt werden.“, so Bürgermeister Michael Holstein, der sich persönlich vor Ort ein Bild der Übung machte.

Zum Abschluss der Übung zogen die Verantwortlichen eine durchweg positive Bilanz. Die Zusammenarbeit der Einheiten funktionierte sehr gut und auch die Funkabläufe konnten erfolgreich trainiert werden. Verbesserungsmöglichkeiten konnten ebenfalls gewonnen werden. Diese fließen in die zukünftige Arbeit ein.

„Solche Übungen sind ein wichtiger Bestandteil der Aus- und Fortbildung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte und tragen maßgeblich dazu bei, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren in der Verbandsgemeinde Trier-Land weiter zu stärken.“, betonte Wehrleiter Oliver Berg.

Beteiligt an der Übung waren: Wehrleitung, FEZ, FüSt, die Feuerwehren aus Besslich, Edingen-Godendorf, Franzenheim, Grewenich, Igel, Kordel, Langsur, Liersberg, Ralingen, Schleidweiler, Sirzenich, Trierweiler, Welschbillig, Zemmer